Oliver Riesen, Kantonsschule Zug

Willkommen auf meiner Website

Übersicht

Hier in einer kleinen Übersicht, was auf dieser Website alles zu finden ist:

Unterricht

Im Verlaufe von gut 30 Jahren Unterricht an der Kantonsschule Zug habe ich mir mit Skripten, Übungen und Lernkontrollen mein Unterrichtslehrmittel auf den Leib geschrieben. Die ersten Versionen entstanden vor über 25 Jahren, damals noch mit Schreibmaschine geschrieben. Überarbeitung und Fehlerkorrektur geschieht fortlaufend.

Portrait

Hier ein kleiner Steckbrief

Name

Oliver Riesen

Geburtsdatum

Mein Geburtsdatum ist im folgenden Rätsel versteckt:

Man nehme das Jahr (vierstellig), addiere das Quadrat des Tages und subtrahiere das Doppelte des Monats. Aus dem Ergebnis ziehe man die Quadratwurzel und addiere danach das Doppelte des Monats. Wenn man jetzt aus dem ganzen Ausdruck nochmals die Quadratwurzel zieht, dann erhält man genau den Monat.

(Rein rechnerisch sind 3 Lösungen möglich, aber nur eine davon ist sinnvoll.)

Augenfarbe

RGB 20/60/100

Wohnort

Wo liegt die flächenmässig kleinste Gemeinde im flächenmässig kleinsten (Ganz-)Kanton der Schweiz?

Hobbies

Musik (besonders das Orgelspiel), Sport (verschiedenes, z.B. Volleyball)

Lieblingsfach

Na, welches denn wohl ...?

Meine Diplomarbeit

Im Volksmund gelten Mathematiker als derart abgehoben, dass man ihre Ausführungen und Arbeiten gar nicht verstehen kann.

Ich hatte das Glück, dass das Thema meiner Diplomarbeit in seinen Grundzügen auch einem mathematischen Laien so erklärt werden kann, dass man weiss, worum es geht.

Die Aufgabe beginnt ganz einfach: Gegeben ist ein Quadrat. Dieses soll in kleinere Quadrate zerschnitten werden. Dass man durch den Mittelpunkt des Quadrates die Parallelen zu den Seiten zeichnen muss und so das Quadrat in 4 kleinere unterteilt hat, ist allen klar.

Nun stellt man eine (einzige) zusätzliche Bedingung: von den kleineren Quadraten dürfen nie zwei gleich gross sein. Das macht die Aufgabe viel schwieriger (und ist dann durchaus eine mathematische Diplomarbeit wert). Man braucht nämlich mindestens 21 der kleineren Quadrate, damit es überhaupt eine Lösung gibt. Die Lösung wurde 1978 gefunden und der niederländische Mathematiker Dujvestijn hat damals auch nachgewiesen, dass es mit 21 Quadraten genau eine Lösung gibt.

Diese kleinstmögliche Zerlegung fand den Weg auf die Titelseite von mathematischen Zeitschriften und ich habe sie auch als Logo auf meiner Website verwendet. (Aus grafischen Gründen sieht man die beiden kleinsten Quadrate nicht.)

Die Lösung des Problems, ein Quadrat in lauter verschiedene kleinere Quadrate zu zerlegen, war auch einer der ersten Beweise, der mit Einsatz von Computern (damals waren diese noch nicht so leistungsfähig!) geführt wurde.